• Willkommen in Hausen am Tann

  • Unsere Gemeinde

  • Sommer wie Winter

  • Unser wunderschönes Hausen a.T. 

Gemeindevideo Hausen am Tann


31.08.2020: GVV Oberes Schlichemtal - Ausschreibung von Hochbauarbeiten

Der Gemeindeverwaltungsverband GVV Oberes Schlichemtal, Schillerstraße 29, 72355 Schömberg schreibt auf der Grundlage der VOB folgende Bauarbeiten aus: Sanierungsarbeiten im Bestandsgebäude sowie Umbau und Aufstockung des Verwaltungsbereichs an der Realschule und Werkrealschule in 72355 Schömberg


09.07.2020: Öffentliche Bekanntmachung zum Inkrafttreten des Bebauungsplans und der örtlichen Bauvorschriften Gewerbegebiet "Geißenwiese"

Öffentliche Bekanntmachung zum

Inkrafttreten des Bebauungsplans und der örtlichen Bauvorschriften

Gewerbegebiet „Geißenwiese“

 

Der Gemeinderat der Gemeinde Hausen am Tann hat in seiner öffentlichen Sitzung am 24.06.2020 den Bebauungsplan Gewerbegebiet „Geißenwiese“ nach § 10 Baugesetzbuch (BauGB) und die zusammen mit dem Bebauungsplan aufgestellten örtlichen Bauvorschriften gemäß § 74 Landesbauordnung für Baden-Württemberg (LBO) als jeweils selbstständige Satzung beschlossen.

Für den Planbereich ist der Lageplan vom 15.06.2020 maßgebend.

Ausschnitt (maßstabslos) aus dem Lageplan des Büro Fritz & Grossmann Umweltplanung GmbH, Balingen vom 15.06.2020

Der Bebauungsplan und die örtlichen Bauvorschriften Gewerbegebiet „Geißenwiese“, treten gemäß § 10 Abs. 3 BauGB mit dieser Bekanntmachung in Kraft.

Der Bebauungsplan kann einschließlich des Textteils, der Begründung und deren Anlagen (Umweltbericht mit integriertem Grünordnungsplan, inklusive Bestands- und Maßnahmenplan, Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (saP), Natura 2000-Vorprüfung, zusammenfassende Erklärung) im Rathaus, Mühlstraße 6, 72361 Hausen am Tann während der Öffnungszeiten eingesehen werden. Jede Person kann den Bebauungsplan einsehen und über seinen Inhalt Auskunft verlangen.

Ergänzend kann der Bebauungsplan Gewerbegebiet „Geißenwiese“, gemäß § 10a BauGB auf der Homepage der Gemeinde Hausen am Tann www.hausen-am-tann.de nach dem Inkrafttreten eingesehen werden.

Folgende Verletzungen sind gemäß § 215 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB nur beachtlich, wenn sie innerhalb eines Jahres seit der Bekanntmachung des Bebauungsplans unter Darlegung des Sachverhalts, der die Verletzung begründen soll, schriftlich bei der Gemeinde Hausen am Tann geltend gemacht worden sind:

  • eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,

  • eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans,

  • nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel der Abwägungsvorgänge.

Ist diese Satzung unter Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften der Gemeindeordnung (GemO) oder aufgrund der GemO zu Stande gekommen, so gilt sie gemäß § 4 Abs. 4 GemO ein Jahr nach der Bekanntmachung als von Anfang an gültig zu Stande gekommen. Dies gilt nicht, wenn Vorschriften über die Öffentlichkeit der Sitzung, die Genehmigung oder die Bekanntmachung der Satzung verletzt worden sind.

Zudem gilt dies nicht, wenn der Bürgermeister dem Beschluss nach § 43 GemO wegen Gesetzwidrigkeit widersprochen hat oder wenn innerhalb eines Jahres seit dieser Bekanntmachung die Rechtsaufsichtsbehörde den Beschluss beanstandet hat oder die Verletzung der Verfahrens- oder Formvorschrift gegenüber der Gemeinde unter Bezeichnung des Sachverhalts, der die Verletzung begründen soll, schriftlich geltend gemacht worden ist. Ist eine Verletzung nach Satz 2 Nr. 2 geltend gemacht worden, so kann auch nach Ablauf eines Jahres nach Bekanntmachung der Satzung jedermann diese Verletzung geltend machen.

Auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB in der derzeit geltenden Fassung über die fristgemäße Geltendmachung etwaiger Entschädigungsansprüche für Eingriffe in eine bisher zulässige Nutzung durch diesen Bebauungsplan und über das Erlöschen von Entschädigungsansprüchen wird hingewiesen.

 

Hausen am Tann, den 09.07.2020

Gez. Stefan Weiskopf

Bürgermeister



25.11.2016: Lochenstein: Projekt zum Schutz der Augenwurz gestartet

Lochenstein: Projekt zum Schutz der Augenwurz gestartet

  


Das Regierungspräsidium Tübingen hat in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzzentrum Obere Donau in Beuron und nach Abstimmung mit dem Grundeigentümer, der Staatlichen Forstverwaltung, ein Projekt gestartet, um der Augenwurz am Lochenstein wieder eine Chance zu geben. Die Augenwurz, eine rund 15 – 30 cm hohe Pflanze, ist eine Verwandte der Wilden Möhre. Sie wächst in kleinen Beständen auf Felsköpfen und in Felsspalten von Schwammfelsen des Albtraufs – ihrem deutschlandweit einzigen Standort außerhalb der Alpen. Der nächste Fundort der Augenwurz liegt rund 100 km entfernt im Schweizer Jura.

 

Die Felsen der Schwäbischen Alb sind etwas ganz Besonderes: Dort gedeihen Pflanzenarten, die mit ein paar Krümeln Feinerde in den Felsspalten sowie einem extremen Klima auskommen. Ein Beispiel dafür ist die Augenwurz.

In ganz Baden-Württemberg hat sie nur am Lochenstein bei Balingen einige wenige natürliche Vorkommen. Seit rund 10 000 Jahren konnten sich diese Art und weitere genügsame Arten auf dem Fels am Lochenstein halten. Nun werden ihnen arglose Wanderer zum Verhängnis. Trockenheit und Nährstoffarmut halten die Pflanzen ganz gut aus, aber durch den Tritt vieler Bergschuhe ist ihr Schicksal besiegelt: viele Pflanzen sind schon beschädigt oder ganz verschwunden. An diesen Stellen ist der Fels fast vegetationsfrei. Nur an den weniger betretenen Randbereichen findet man aktuell noch einige Exemplare der stark gefährdeten Pflanze.

 

 Um diese Restvorkommen zu schonen und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich wieder auszubreiten, sollen sich die Besucher im Naturschutzgebiet Lochenstein künftig nur  auf der Ostseite des Felsens aufhalten. Eine Infotafel klärt über die Schutzbedürftigkeit der Felsvegetation auf und eine Leiteinrichtung (Seil) lenkt den Besucherstrom auf den Ostteil des Felsens. Der Westteil mit Restbeständen der Augenwurz  soll der Regeneration der Pflanzen dienen und künftig nicht mehr betreten werden. Der beliebte Aussichtspunkt am Kreuz bleibt dabei weiter zugänglich. Besucher können die wunderbare Aussicht in das Albvorland nach wie vor genießen und trotzdem leicht zum Erhalt der Augenwurz beitragen, indem sie den Felsbereich nicht betreten. Hierdurch erwarten die Artenschutzexperten des Regierungspräsidiums, dass sich die geschädigten Pflanzen wieder erholen und sich möglicherweise sogar neue Pflanzen ansiedeln.

 

Auch andernorts wurden in sehr stark frequentierten Bereichen bereits Besucherlenkungsmaßnahmen zum Schutz besonders bedrohter Arten ergriffen. So wurden zum Beispiel im Oberen Donautal an verschiedenen Felsstandorten Hinweistafeln und Leiteinrichtungen angebracht und haben sich dort bewährt.

 

 

Hintergrundinformation:

Die Felsen der Schwäbischen Alb beherbergen eine seltene und gefährdete Flora. In sehr stark frequentierten Bereichen werden oftmals Besucherlenkungsmaßnahmen zum Schutz besonders bedrohter Arten erforderlich. So wurden im Oberen Donautal an verschiedenen Felsstandorten Hinweistafeln und Leiteinrichtungen angebracht und werden dort inzwischen weitestgehend akzeptiert.

 

Auch am Lochenstein befindet sich eine gefährdete und bereits deutlich beeinträchtigte Population der Augenwurz (Athamanta cretensis), neben weiteren Felsspezialisten. Die Augenwurz wird im Rahmen des Arten- und Biotopschutzprogramms (http://www4.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/15205/) betreut und dokumentiert. Das Land Baden-Württemberg hat eine besondere Schutzverantwortung für die Art und ist verpflichtet, die Erhaltung der Population zu sichern. Die Augenwurz kommt in Deutschland außerhalb der Alpen nur auf der baden-württembergischen Südwestalb vor. Aufgrund der feststellbaren Beeinträchtigungen sind aus Sicht der Naturschutzverwaltung Besucherlenkungsmaßnahmen dringend erforderlich, um den Bestand zu erhalten und beeinträchtigten Bereichen Gelegenheit zur Regeneration zu geben.

 

Vorrangig soll es dabei mittels einer Infotafel um Aufklärung und Information über die Schutzbedürftigkeit der Felsvegetation gehen, verbunden mit einer Leiteinrichtung (Seil) zur Lenkung des Besucherstroms auf den Ost-Teil des Felsens, der West-Teil mit Restbeständen der Augenwurz soll als Regenerationsfläche geschont werden.

 

Foto: Martin Engelhardt


ältere Einträge >

Termine

Termine
September 2020
Mo Di Mi Do Fr Sa So
  1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30        

Aktuelles Wetter

Das Wetter in Hausen am Tann

Wussten Sie schon?

...dass die Gemeinde Hausen am Tann von den Bergen Lochen, Rappenstein, Schafberg, Plettenberg und Wenzelstein umgeben ist