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Willkommen in Hausen am Tann

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,
sehr geehrte Besucherinnen und Besucher,


herzlich Willkommen auf der Internetseite der Gemeinde Hausen a.T..

Unser Anliegen ist es, Ihnen mit dieser Homepage unsere Gemeinde umfassend und interessant vorzustellen.

Sie erhalten aktuelle Informationen über die Serviceleistungen der Verwaltung. Hier finden Sie Ihren direkten Draht zum Bürgermeister, um auf einfachem Weg Ihre Anliegen vorzubringen.

Wir sind dabei bemüht uns schnell und unbürokratisch um Ihre Belange zu kümmern. Sie haben ebenfalls die Möglichkeit, sich über die Arbeit der Gemeinderäte zu informieren.


Dieser Internetauftritt soll aber mehr sein als die reine Kontaktplattform zu Ihrer Gemeinde. Vielmehr soll Sie auch die Schnittstelle zu den vielen am Ort ansässig aktiven Vereinen, Unternehmen, Gastronomen und Beherbergungsstätten sein. Nehmen Sie sich die Zeit, schauen Sie sich die neuen Seiten an.
Über eine Rückmeldung würden wir uns sehr freuen.


Als Bürgermeister stehe ich Ihnen aber selbstverständlich nicht nur virtuell über den Internetauftritt zur Verfügung sondern auch zu meinen offiziellen Sprechstunden.


Ich lade Sie ein, gehen Sie auf virtuelle Erkundungstour durch unsere sehr schöne Gemeinde.


Ihr

Heiko Lebherz
Bürgermeister

25.11.2016: Lochenstein: Projekt zum Schutz der Augenwurz gestartet

Lochenstein: Projekt zum Schutz der Augenwurz gestartet

  


Das Regierungspräsidium Tübingen hat in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzzentrum Obere Donau in Beuron und nach Abstimmung mit dem Grundeigentümer, der Staatlichen Forstverwaltung, ein Projekt gestartet, um der Augenwurz am Lochenstein wieder eine Chance zu geben. Die Augenwurz, eine rund 15 – 30 cm hohe Pflanze, ist eine Verwandte der Wilden Möhre. Sie wächst in kleinen Beständen auf Felsköpfen und in Felsspalten von Schwammfelsen des Albtraufs – ihrem deutschlandweit einzigen Standort außerhalb der Alpen. Der nächste Fundort der Augenwurz liegt rund 100 km entfernt im Schweizer Jura.

 

Die Felsen der Schwäbischen Alb sind etwas ganz Besonderes: Dort gedeihen Pflanzenarten, die mit ein paar Krümeln Feinerde in den Felsspalten sowie einem extremen Klima auskommen. Ein Beispiel dafür ist die Augenwurz.

In ganz Baden-Württemberg hat sie nur am Lochenstein bei Balingen einige wenige natürliche Vorkommen. Seit rund 10 000 Jahren konnten sich diese Art und weitere genügsame Arten auf dem Fels am Lochenstein halten. Nun werden ihnen arglose Wanderer zum Verhängnis. Trockenheit und Nährstoffarmut halten die Pflanzen ganz gut aus, aber durch den Tritt vieler Bergschuhe ist ihr Schicksal besiegelt: viele Pflanzen sind schon beschädigt oder ganz verschwunden. An diesen Stellen ist der Fels fast vegetationsfrei. Nur an den weniger betretenen Randbereichen findet man aktuell noch einige Exemplare der stark gefährdeten Pflanze.

 

 Um diese Restvorkommen zu schonen und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich wieder auszubreiten, sollen sich die Besucher im Naturschutzgebiet Lochenstein künftig nur  auf der Ostseite des Felsens aufhalten. Eine Infotafel klärt über die Schutzbedürftigkeit der Felsvegetation auf und eine Leiteinrichtung (Seil) lenkt den Besucherstrom auf den Ostteil des Felsens. Der Westteil mit Restbeständen der Augenwurz  soll der Regeneration der Pflanzen dienen und künftig nicht mehr betreten werden. Der beliebte Aussichtspunkt am Kreuz bleibt dabei weiter zugänglich. Besucher können die wunderbare Aussicht in das Albvorland nach wie vor genießen und trotzdem leicht zum Erhalt der Augenwurz beitragen, indem sie den Felsbereich nicht betreten. Hierdurch erwarten die Artenschutzexperten des Regierungspräsidiums, dass sich die geschädigten Pflanzen wieder erholen und sich möglicherweise sogar neue Pflanzen ansiedeln.

 

Auch andernorts wurden in sehr stark frequentierten Bereichen bereits Besucherlenkungsmaßnahmen zum Schutz besonders bedrohter Arten ergriffen. So wurden zum Beispiel im Oberen Donautal an verschiedenen Felsstandorten Hinweistafeln und Leiteinrichtungen angebracht und haben sich dort bewährt.

 

 

Hintergrundinformation:

Die Felsen der Schwäbischen Alb beherbergen eine seltene und gefährdete Flora. In sehr stark frequentierten Bereichen werden oftmals Besucherlenkungsmaßnahmen zum Schutz besonders bedrohter Arten erforderlich. So wurden im Oberen Donautal an verschiedenen Felsstandorten Hinweistafeln und Leiteinrichtungen angebracht und werden dort inzwischen weitestgehend akzeptiert.

 

Auch am Lochenstein befindet sich eine gefährdete und bereits deutlich beeinträchtigte Population der Augenwurz (Athamanta cretensis), neben weiteren Felsspezialisten. Die Augenwurz wird im Rahmen des Arten- und Biotopschutzprogramms (http://www4.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/15205/) betreut und dokumentiert. Das Land Baden-Württemberg hat eine besondere Schutzverantwortung für die Art und ist verpflichtet, die Erhaltung der Population zu sichern. Die Augenwurz kommt in Deutschland außerhalb der Alpen nur auf der baden-württembergischen Südwestalb vor. Aufgrund der feststellbaren Beeinträchtigungen sind aus Sicht der Naturschutzverwaltung Besucherlenkungsmaßnahmen dringend erforderlich, um den Bestand zu erhalten und beeinträchtigten Bereichen Gelegenheit zur Regeneration zu geben.

 

Vorrangig soll es dabei mittels einer Infotafel um Aufklärung und Information über die Schutzbedürftigkeit der Felsvegetation gehen, verbunden mit einer Leiteinrichtung (Seil) zur Lenkung des Besucherstroms auf den Ost-Teil des Felsens, der West-Teil mit Restbeständen der Augenwurz soll als Regenerationsfläche geschont werden.

 

Foto: Martin Engelhardt


10.11.2016: Grünabfallentsorgung

Auf der Grüngutdeponie in Ratshausen darf folgendes Grüngut angeliefert werden:Hecken- und Baumschnitt in haushaltsüblichen Mengen. Die Anlieferung größerer Mengen ist nur nach telefonischer Anmeldung bei Bauhofleiter Neher Tel. 0170/8511436 möglich. Nicht angeliefert werden darf

23.06.2016: Reservierung von Bauplätzen

Neubaugebiet Lehr – westliche Erweiterung

Im Baugebiet Lehr – westliche Erweiterung entstehen 15 neue Bauplätze, die voraussichtlich ab Frühjahr 2017 bebaut werden können. Interessenten für einen Bauplatz können sich gerne bei der Gemeindeverwaltung einen Bauplatz reservieren lassen.



12.10.2015: Tagespflege

Hausen a.T. bietet seit Anfang  September auch Betreuung für die Kleinsten Mitbürger

Am Freitag wurde die Tagespflege in Hausen am Tann feierlich eröffnet. Die Gemeinde ist stolz darauf,  eine weitere Einrichtung für Ihre Mitbürger anbieten zu können.

Um gerade für junge Familien noch attraktiver zu werden, hat die Gemeinde 80.000 € in die Tagespflege investiert. Hierzu wurde der ehemalige Bürgersaal komplett umgebaut und auf die Bedürfnisse der Allerkleinsten eingerichtet.  Die Einrichtung bietet Platz für 5 Kleinkinder im Alter von einem bis zu drei Jahren.

Anschließend wechseln die Kinder in den Kindergarten, welcher ebenfalls im Rathaus untergebracht ist und erst im Jahr 2014 eine komplett neue Außenanlage mit Spielhaus und Rutsche erhalten hat.   

Froh ist die Gemeinde darüber, dass die Firma Interstuhl 2 Belegplätze in der Einrichtung angemietet hat und somit die Auslastung der Tagespflege von Anfang an gesichert werden konnte.

Die Tagesmutter, Frau Gabriela Schreiber, ist unter der Telefonnummer 07436/9289383 zu erreichen.  


24.07.2015: Starkregenereignis

Starkregenereignis am 24.07.2015

Ein heftiges Unwetter mit riesigen Niederschlagsmengen ging am Freitagabend, 24.07.2015 über Hausen a.T. nieder und  führte innerhalb kürzester Zeit zu großflächigen Überflutungen.  Die Ortsmitte war durch die Wassermassen, Geröll und Schlamm nicht mehr passierbar. Zahlreiche Keller sind vollgelaufen, auch Straßen und Wege wurden beschädigt.  Die Einsatzkräfte waren die ganze Nacht und am Samstag bis in den Nachmittag hinein im Einsatz, um die schlimmsten Schäden zu beseitigen.

Hilfe leisteten neben der  Feuerwehr aus Hausen a.T sowie den Mitarbeitern des Bauhofs, auch die Wehren aus Ratshausen, Weilen u.d.R , Geislingen und Schömberg. Außerdem das örtliche DRK sowie das THW Balingen. Herzlichen Dank an alle Helfer. Überwältigend war auch die Hilfe aus der Bevölkerung, sehr viele Bürger boten ihre Hilfe an und kamen der Feuerwehr, Ihren Nachbarn und Bekannten spontan bei der Beseitigung der Unwetterschäden zu Hilfe. Auch die örtlichen Firmen Gerstenecker, Koch und Dreher stellten Gerätschaften und Maschinen zur Verfügung. Herzlichen Dank hierfür.

Alle Bürger, die am Freitag und Samstag Fotos von der Überschwemmung und den Aufräumarbeiten gemacht haben, möchten wir bitten, diese der Gemeindeverwaltung zur Dokumentation zur Verfügung zu stellen.

Ich darf mich auch im Namen meines Stellvertreters Gregor Sieber bei allen Helfern für den unermüdlichen Einsatz in den letzten Tagen recht herzlich bedanken.

Ihr

Heiko Lebherz


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